Tahiti

Insel der Liebe

von Carsten Heinke

Laaand! Land in Sicht!“, schreit der Mann in meinem Traum. Durchs Fernrohr sehe ich schon die Blumenmädchen tanzen. Ich bin nicht Marlon Brando, und es ist nicht die Bounty, sondern ein Airbus der Air Tahiti Nui, der soeben auf Tahiti landet – 24 ­Stunden nach seinem Start in Paris und kurzem Zwischenstopp in Los Angeles. „Aufwachen – wir sind da!“ sagt eine ­Stimme neben mir und rüttelt mich am Arm. Es ist Hannelore, meine Sitznachbarin aus Schwäbisch-Gmünd. Nun beginnt der echte Südseetraum – zunächst ein wenig nüchtern, doch ohne Meuterei. Der Chauffeur vom Shuttle-Service hängt jedem eine Blumenkette um. Es ist schon spät, die Tänzerinnen haben Feierabend und sicher müde Hüften. Vorm Hotel geht bald die Sonne auf. Ein Mann im feuerroten Lendenschurz steigt aus dem offenen Jeep.Zum ersten Frühstück unter Palmen gibt es frische Mangos und herrlich süße, grüne Pampelmusen. Das erste Bad im endlos blauen Ozean, der erste Sonnenbrand. Ein Mann im feuerroten Lendenschurz steigt aus dem offenen Jeep. Es ist der Inselführer Teiva, der uns zu ­einem Ausflug abholt. Als erstes gibt es wieder Blumen – diesmal für jeden eine Blüte. Teiva zeigt uns, wie man sie richtig trägt: „Hinterm linken Ohr bedeutet ‚bin vergeben’. Wer einen Partner oder Abenteuer sucht, steckt die Blüte hinters rechte Ohr. Und es gibt durchaus Leute, die Blumen hinter beiden Ohren tragen …“

tl_files/contao-ready-theme/content/reportagen/tahiti/tahiti_girls_d.kirkland_311_.jpgDer Trip führt uns ins Inselinnere. Es ist bergig, dank permanenter Wolkenhülle feucht und dicht bewachsen. Entlang des Papenoo, des längsten und wasserreichsten Flusses auf Tahiti, setzt sich die vulkangeprägte Tropennatur formenreich in Szene. Ringsum steile Gipfel, tiefe Täler, Wasserfälle, Regenwald. Grün in allen Varianten. Dazwischen alte Opferstätten, steinerne Reste von Tempeln und historischen Wohnanlagen.  Im Vergleich zur eng bebauten Küste lebt im Inneren Tahitis kaum ein Mensch. Ein Trekkingweg führt bis zum Kraterrand des 2.241 Meter hohen Mount Orohena hinauf und bietet atemberaubende Ausblicke. Im Vergleich zur eng bebauten Küste lebt im Inneren Tahitis kaum ein Mensch. Nur Vögel, wilde Ziegen, wilde Schweine. Die einst von den europäischen Eroberern mitgebrachten Haustiere sind die größten vierbeinigen Bewohner Polynesiens. Besonders wilde Eber werden gern gejagd. Ihre Hauer trägt der Jäger als Trophäe um den Hals. Auch Teiva ist geschmückt mit imposanten Zähnen selbst erlegter Schweine. Als er uns zeigt, wie man den rituellen Kampftanz Haka tanzt, nimmt er die Kette in den Mund. Nun sieht es aus, als sei sein eigenes Gebiss so furchteinflößend. Die Augen wild funkelnd, die tätowierten Muskeln angespannt, präsentiert der Tahitianer seine Axt. Dem guten Stück fehlt zwar die Klinge, doch niemand zweifelt daran, dass allein der reich verzierte Holzstiel ziemlich weh tun kann. Beim Tanzen dient diese wie auch andere Waffen jedoch nur als Accessoire, das Kraft und Männlichkeit symbolisieren soll – genauso wie Gesichtsbemalung, Kopf- und Körperschmuck. Feinde zu beeindrucken und sich selber Mut zu machen, war der Zweck des Haka-­Tanzes, der früher in ganz Polynesien jeder Kriegshandlung vorausging.

Wenig später ist Teiva wieder ganz der brave Guide, sehr charmant vor allem zu den Damen. Mit großem Interesse verfolgen sie seinen Kurzlehrgang in tahitianischer Naturkosmetik. „Wenn Sie mal keinen Lippenstift dabei haben, benutzen Sie einfach wilden Hibiskus“, empfiehlt er und malt mit dem Staub einer gelben Blüte einen leuchtend ­roten Strich auf eine Hand. Dann knickt er den Stengel einer blauen ­Blume ab, presst den Saft heraus und macht damit den Farbstrich unsichtbar: „Und so kriegen Sie das Ganze wieder weg.“ Ohne lange zu suchen, pflückt Teiva Blüten, Früchte oder Blätter, die als Heil- und Schönheitsmittel dienen können. Dieses Kraut enthält ein Gel, das man zum Haarewaschen nutzen kann, jenes hilft gegen Mückenstiche, ein anderes gegen Sonnenbrand. Wir verlassen uns am Strand von ­Papenoo auf Lichtschutzfaktor 20 aus der Drogerie. So fasziniert, wie man hier den Surfern hinterherschaut, kann man die starke Sonne schnell vergessen. Der kleine Küstenort im Norden von Tahiti mit seiner einzigartigen Brandung gehört zu den beliebtesten ­Tummelplätzen der Wellenreiter. Teiva, der hier geboren wtl_files/contao-ready-theme/content/reportagen/tahiti/tahiti_surf_t.mckenna_311_.jpgurde, hat das Surfen als Sechsjähriger von seinem Vater gelernt. „Dabei war ich schon spät dran. Bei vielen Kindern hat man das Gefühl, dass sie eher surfen als laufen können“, meint der 46-Jährige, der seine Fähigkeiten auf dem Surfbrett auch schon an seine beiden ­Söhne weiter­gegeben hat. Wie in ganz Polynesien ist das Reiten auf den Wogen des Ozeans für Tahitianer weit mehr als nur Freizeitspaß. Vermutlich bereits vor 4.000 Jahren erfunden, gehört der immer schon von Männern und Frauen praktizierte Sport zum kulturellen wie spirituellen Erbe der Insulaner wie die Kunst des Tätowierens. In westlichen Kulturen eher ein Mode­trend, ist das Tragen dauerhaften Körperschmucks im südlichen Pazifik ein Ritual mit strengen Regeln und langen Traditionen. Die ursprüngliche Technik des Tätowierens, bei der ein Gemisch aus Wasser, Ruß und Kokosöl mit einer Art Kamm in die Haut geschlagen wurde, war äußerst schmerzhaft. Heute verzichten viele Polynesier auf die traditionelle Methode und ­lassen sich ihre Tatoos mit moderner Technik stechen. Nach wie vor von großer Bedeutung ist die Art der Bilder und Zeichen sowie ihre Platzierung auf dem Körper. Ein bisschen Spaß ist auch dabei. Teiva beispielsweise trägt auf seiner Brust das heilige Schutztier ­seiner Familie, den Hai. Doch wenn er den Arm hebt, verwandelt sich der schlanke Raubfisch in einen dicken Walhai!

Wir sind in Papeete. Ein hübscher Markt, ringsum viele Läden, Rathaus, ein paar Kirchen und stets verstopfte Straßen. Verwaltungs- und Bürogebäude, Cafés, Restaurants, am Rande große Supermärkte. Die Hauptstadt des französischen Überseelandes, ­dessen 130 Inseln und Atolle sich auf einer Fläche von fast vier Millionen Quadratkilometer verkrümeln, hat man schnell gesehen. Das Schönste von Tahitis größter Stadt ist ihre Hafenpromenade am Boulevard Pomare und Tahua Vaiete. Dieser Platz gehört zu den wichtigsten kulinarischen Adressen weit und breit. Fahrbare Garküchen, Roulottes genannt, verwandeln ihn am Abend in der Dämmerung in einen wunderbaren Schlemmer-Garten mit kinoreifer Aussicht. Bevor die flinke Tropensonne – klack! – im Ozean versinkt, wird bereits gebrutzelt und gekocht. In tropisch-maritimer Szenerie mit Palmen, Meer und Schiffen genießt man polynesische Köstlichkeiten, vor allem Fisch in vielen Varianten – von roh, als Poisson cru (mariniert, mit Kokosmilch und Gemüse), bis knusprig braun gegrillt. Und was hat es mit den dicken Fritten auf sich? Das ist Brotfrucht, die auf ­keiner tahitianischen Tafel fehlen darf. Ähnlich wie Kartoffeln, denen sie auch im Geschmack verwandt ist, isst man sie frittiert, gekocht, gebraten, vollreif sogar roh – als Beilage, Salat, Suppe oder Mus. Aus dem getrockneten Fleisch der bis zu zwei Kilo schweren, hell­grünen Früchte wird Mehl gemahlen, ebenso aus ihren nussartigen Samen. Zerstampft und fermentiert, ist „popoi“ mehrere Jahre haltbar. Heute in vielen tropischen Ländern zu Hause, stammt der Brotfruchtbaum ursprünglich aus Polynesien. Auf Tahiti wächst er überall. Teiva hatte uns bei unserem Trip ein paar besonders ­schöne Exemplare gezeigt – 20 Meter hoch, mit breiter Krone, dickem Stamm und großen Blättern. „Seit Ewigkeiten nutzen ihn die Menschen hier als ­Nahrung, Schutz und Kleidung“, erklärt der Guide. Das Holz habe man zum Bauen sowie zur Herstellung von ­Waffen und Werkzeugen genutzt. Aus der dünnen Rindenschicht zwischen Baum und Borke gewinnt man Bast und Tapa. Das durch langes, intensives Klopfen papierähnlich dünne oder weiche, geschmeidige Material wird heute fast ausschließlich im Kunsthandwerk verwendet und ist ein beliebtes Mitbringsel. Früher ­fertigte man aus Tapa-„Stoffen“ ­Tücher, ­Decken oder Kleider.

Doch nicht nur als Nahrungs- und Rohstofflieferant hat sich der Brotfruchtbaum verdient gemacht. Auch an Tahitis Ruhm als beliebteste Südseeinsel hat das tropische Maulbeer­gewächs keine unbedeutende Aktie. Schließlich war es der Grund für die ­berühmte „Meuterei auf der Bounty“, deren literarische Verarbeitung und mehrfache Verfilmung den Mythos von der Trauminsel prägte und in die Welt hinaustrug. Auf der Suche nach billigen Nahrungsmitteln für die Sklaven der karibischen Zuckerrohrplantagen fand man den Brotfruchtbaum. Um Stecklinge davon zu holen und zu den Westindischen ­Inseln zu bringen, segelte der britische Kapitän William Bligh im Auftrag König George III. zwei Mal nach Tahiti. Ausgerechnet die erste Reise 1888 mit der Bounty, die durch die Meuterei seiner Besatzung mit einem Misserfolg ­endete, ging in die Geschichte ein. Allein fünf Hollywtl_files/contao-ready-theme/content/reportagen/tahiti/tahiti_borabora_p.bacchet_311_.jpgood-Streifen inspirierte dieser Stoff. Und die wiederum nährten einen Mythos, an dem schon Entdecker, Abenteurer und Künstler vergangener Jahrhunderte gestrickt hatten. Der Maler Paul Gauguin zum Beispiel, den Ende des 19. Jahrhunderts die Sehnsucht nach Exotik und Ursprünglichkeit nach Tahiti trieb. Obwohl enttäuscht von der damals bereits fortgeschrittenen Europäisierung, fand er die Schönheit und hielt sie in seinen Bildern fest. Die legendären Vorstellungen von der „Insel der Liebe“ und den „edlen ­Wilden“ sind bis heute lebendig – nicht zuletzt vielleicht auch deshalb, weil es kaum ein „Paradies“ gibt, das weiter von den Kontinenten entfernt ist und schon deshalb unerreichbar scheint. Tahiti ist für viele Menschen in der Welt der Inbegriff für eine ferne Traumwelt, den immergrünen Garten Eden, die Insel der Glückseligkeit. Man hat davon so viele verklärte Bilder im Kopf, dass man gerne daran glaubt – ob man sich den Reisetraum erfüllt oder einfach mit ihm lebt. „Wer weiß“, sagt Teiva, „was man ­heute anderswo von Tahiti wüsste, wenn die Filme es nicht berühmt gemacht hätten. Es wäre wohl einfach eine schöne Insel, wie es viele in der Südsee gibt.“ Das würden wir zu gern selber überprüfen!

Die beste Art, das eigene Lieblings-Eiland zu entdecken, ist eine Kreuzfahrt mit der Aranui 3. Es ist ein Frachter, der die weit verstreuten Inseln Französisch-Polynesiens versorgt. Und es ist ein Passagierschiff, das Südseeträume erfüllt. Ganz gleich, wohin die Kompassnadel zeigt – sein Kurs führt stets direkt ins Paradies. Aber das ist schon wieder eine andere Reisegeschichte. Wir fahren am nächsten Tag nach ­Tetiaroa, 42 Kilometer nördlich von Tahiti. Aus einem Dutzend Inselchen und Sandbänken besteht das flache Atoll, das einst der tahitianischen ­Königsfamilie Pomare gehörte. Es umschließt eine kristallklare Lagune, von außen geschützt durch ein Korallenriff. Ein idealer Platz für Taucher und Schnorchler, aber auch für Hobby-­Ornithologen, denn die unbewohnte Insel Tahuna Iti ist der Brutplatz tausender Seevögel. Dass sie dort in Ruhe nisten können, hat witzigerweise mit der „Meuterei auf der Bounty“ zu tun. Als 1962 die Dreharbeiten zur ersten Farbverfilmung abgeschlossen waren, hatte sich Hauptdarsteller Marlon Brando nicht nur in seine tahitianische Filmpartnerin und künftige Ehefrau Tarita Teriipaia verliebt, sondern auch in ihre Heimat. 1966 kaufte der US-Schauspieler das Atoll Tetiaroa. ­Seinem Wunsch entsprechend, begann man nach Brandos Tod mit den Bauarbeiten für ein luxuriöses Öko-Resort auf Motu Onetahi, dem bislang teuersten Hotelprojekt in Französisch-Polynesien. „The Brando“, bestehend aus 30 Bungalows in traditioneller Bauweise, soll in ­Kürze eröffnet werden. Und das komplette restliche Atoll wurde, ebenfalls nach dem Willen des Hollywood-Stars, zum Naturreservat ernannt.

Tahiti Reiseangebot

tl_files/contao-ready-theme/content/reportagen/tahiti/tahiti_kartecJR.jpg„Tahiti & ihre Inseln“ heißt eine faszinierende Rundreise durch die Inselwelt Französisch Polynesiens aus dem Programm von Dertour. Stationen der achttägigen Reise: Tahiti, Moorea, Bora Bora. Preis: 7 Übernachtungen in Hotels der Kategorie Standard inkl. Fähre von Tahiti nach Moorea, Flüge von Moorea nach Bora Bora und von Bora Bora nach Tahiti ab 959 € p.P. im DZ; als Superior-Variante in 4-5 Sterne-Hotels mit Verpflegung ab 1.839 € p.P.

Tahiti Länderinfos

Beste Reisezeit: Obwohl die Temperaturen nicht sonderlich schwanken, unterscheidet man zwei Jahreszeiten: heiß und trocken von April bis Oktober, feucht und heiß von November bis März.
Klima: Tropisch. Passatwinde sorgen das ganze Jahr über für warme Temperaturen. Der Jahresdurchschnitt liegt bei 27 °C. Die Wassertemperatur bei 26 °C.
Sprache: Französisch und Tahitianisch sind Amtssprachen. Englisch wird in touristischen Gegenden gesprochen. Beispiele für Tahitianisch: Ia Orana – Guten Tag; Nana – Auf Wiedersehen.
Zeit: MEZ minus 11 Stunden.
Geld: Zentral Pazifischer Franc (CFP). 1 EUR = ca. 120 CFP.
Dokumente: Reisepass, der über den Reisezeitraum hinaus noch 6 Monate gültig ist. Visum für einen Aufenthalt bis zu 3 Monaten nicht erforderlich.
Gesundheit: Die Gesundheitsversorgung ist gut. Es gibt private, aber auch gute staatliche Kliniken. 
Essen & Trinken: Fisch steht im Mittelpunkt der tahitianischen Küche: gegrillt, gedünstet oder auch mal roh, z.B. Poisson Cru (Tunfisch eingelegt in Limone und Kokosmilch). Zu Festlichkeiten werden Speisen in einem Erdofen (ahima‘a) zubereitet. Dazu werden die Zutaten (wie z.B. Ferkel und Gemüse) mit Maisblättern umwickelt und auf glühende Steine gelegt. Es wachsen viele verschiedene Früchte, z.B. Pampelmusen und Uru (Brotbaumfrucht), exotisches Gemüse und Wurzeln wie Fei, Tarua, Ufi und Umara (Süßkartoffel). Tahitisches Bier heißt Hinano.
Restaurants: Typisch sind die mobilen Garküchen „Les Roulottes”. 
Sehenswert: Hauptstadt Papeete: Das Rathaus im Kolonialstil, Kathedrale Notre-Dame, Yachthafen, öffentlicher Markt (tägl. geöffnet ab 5 Uhr). Chinesischer Tempel von Mamao; Naturschutzgebiet Fenua ai‘here; Faarumai: drei Wasserfälle in exotischer Landschaft; Arahoho Blowholes (franz. Le trou du souffleur) bei Tiarei – Wasserfontänen schießen aus dem Gestein; Tahiti-Iti – schmale Landbrücke, die die beiden Inseln Tahitis verbindet; Botanischer Garten Harrison Smith mit Paul Gauguin Museum in Papeari; Maraa Grotto – mehrere Grotten zum Besichtigen inkl. erfrischendem Bad. Die Ostküste ist Surferrevier, besonders spektakulär: Teahupoo Spot – hier bilden die Wellen einen Tunnel.
Unbedingt machen: Traditionelle Tanzveranstaltungen besuchen. Die Küstenstraße im Osten entlangfahren: Spektakuläre Küste mit schwarzen Basaltstränden wechselt mit paradiesischen Gärten ab. Für Sportliche: Der Aufstieg auf den Berg Aorai (2.066 m) mit traumhaftem Ausblick.
Unbedingt vermeiden: Nachlässig mit Sonnencreme sein – die Sonneneinstrahlung ist sehr stark.
Beliebte Mitbringsel: Schwarze (Zucht-) Perlen, Schnitzereien aus Holz, Stein, Knochen und Perlmutt. Tahiti Vanille. Für Mutige: Tätowierungen.
Literatur: „Im Herzen der Südsee: Tahiti, Moorea, Huahine, Raiatea, Bora Bora“ von Peter Landgraf, Books on Demand, 7,90 €.
Auskünfte: Tahiti Tourisme Deutschland, Tel. 069/17 53 71 00, http://www.tahiti-tourisme.de.

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